Über uns
Bella 06

Die Liebe zu Bengalkatzen ist höchst ansteckend! Irgendwann kann das Interesse an dieser unglaublichen Katzenrasse – und Gerlinde beschloss sofort, sich eine Fellnase als Lebensgefährten zuzulegen. Bald sprach sich das im Freundes und Bekanntenkreis herum, und immer mehr Leute waren von den Bengalen fasziniert. Zwischenzeitlich sind wir viele Freunde, die sich gegenseitig unterstützen. Gerlindes Traum von einem Bauernhof hat sich nicht ganz erfüllt – es wurde eine Soutrain-Wohnung mit Garten daraus, aber mit genügend Platz für Kater- und Katzen-Freigehege. Alles ist zur Zeit noch im Aufbau – alle helfen mit – und wir halten Interessierte gerne über Facebook  über alle Neuigkeiten, was so bei uns passiert, auf dem Laufenden.

 

 

Unsere Motivation

Es wird uns immer bewusster, dass jeder Mensch auf Nähe und Zuwendung angewiesen ist. In Anbetracht der vielen Singles, alleinstehenden alten Menschen und vor allem Menschen mit Beeinträchtigungen reifte in uns der Gedanke, ein Lebewesen zu suchen, dass das Zusammenleben mit seinem Menschen ebenso braucht – wie wir. Dabei war uns wichtig, dass Geben und Nehmen im Gleichgewicht für beide Seiten stehen sollte. Wir alle hatten immer im Leben Tiere, meist Katzen, auch (große) Hunde, Papageien, Meerschweinchen usw. Aber bei unseren Überlegungen bietet sich kein Tier für den oben genannten Personenkreis so an, wie Katzen. Da jeder von uns schon eines oder mehrere seiner Tiere durch Unfall verloren hat, und niemand so etwas nochmals erleben möchte, sollte es eine Rasse sein, die

  • speziell für die Wohnungshaltung gezüchtet wurde,
  • pflegeleicht und einfach in der Haltung, also absolut „sauber und reinlich“ ist und nicht „stark haarend“,
  • nicht zu groß ist,
  • nicht die Wohnung verlassen will/muss (Tierarzttermine ausgenommen)
  • sanft und anhänglich ist und auf „ihren“ Menschen geprägt,
  • über ein gutes Maß an Intelligenz verfügt,
  • sich seidig, warm und weich anfühlt,
  • über eine ansprechende Schönheit verfügt,
  • und zu ihrem eigenen Schutz „teuer“ ist, damit sich niemand aus einer Laune heraus und unüberlegt so ein wundervolles Wesen anschafft – und es nicht über kurz oder lang im Tierheim landet.

Wir stießen bei unseren Recherchen auf die Bengalen – und waren sofort vollkommen begeistert, denn wir hatten fest damit gerechnet, dass wir bei diesen Ansprüchen an unsere „Therapie-Tiere“ doch Kompromisse eingehen müsste – aber – die Bengalen erfüllen einfach alle Kriterien, die wir für uns und Menschen in ähnlicher Lebenssituation aufgestellt hatte.

Unübertrefflich in Ihrer eleganten, geschmeidigen, wilden Schönheit und dennoch sehr menschenbezogene, richtige Kampfschmuser, die mit ihrem Menschen sogar „reden“ mit sehr unterschiedlich modulierten Tonlagen!

Die Welpen sind natürlich verspielt wie alle Katzen – und bei ihren tappsigen Spielen haben wir so viel und herzlich gelacht, die wie in den letzten Jahren und Monaten. Die älternen Katzen werden ruhiger – aber sie fordert ihre Streicheleinheiten sehr nachdrücklich ein. Neugierig auf alles, was sich so in unserem „familiären Umfeld“ tut und verändert, wird sofort alles inspiziert und wenn die Kleinen mal zu wild spielen und auch vor dem Schwanz der Großen als Spielzeug nicht halt machen, dann zeigen diese schon mal, wer hier der Chef ist.

Wir nennen unsere Katzen „Lebenspartner“, denn das sind sie! Sie leben hauptsächlich mit uns in unseren jeweiligem familiären Umfeld und teilen Wohn- und Schlafräume und – obwohl sie auch noch ein separates Katzenzimmer haben, bevorzugen sie immer unsere Nähe. Sie laufen uns überall nach wie Hunde und wenn sie ruhen, dann so nah wie möglich, und am liebsten mit im Bett.

Vielleicht gefällt dem einen oder anderen „Wohnraum-Designer“ nicht, wie sehr wir uns und mit unserem Lebens-Umfeld auf diese Wesen einstellen, denn es gibt kaum noch eine Ecke in unseren Wohnungen ohne Cat-Walk mit Klettersäulen, Kuschelhöhlen und Spiel- und Versteckmöglichkeiten – und ständig kommt was neues dazu 😊! Wir sehen unserer Wohnzimmer-Leoparden als gleichwertige Partner, was für bedeutet, dass Wir ihre Bedürfnisse befriedigen müssen und für ihr gesamtes Wohlbefinden verantwortlich sind. Sie sind also ständig in unserer Nähe und – wenn dann mal Kitten kommen (was wir immer kaum erwarten können) werden sie von Anfang an durch diese enge Verbindung zu uns sehr auf Menschen geprägt und sind an alles gewöhnt, was zu einem „glücklich-machenden“ Zusammenleben mit uns Menschen so gehört.